machen, machen, machen

Pascal Botlik:

machen, machen, machen – Ein potentialsteigerndes Designwerkzeug

»Es ist das von Phantasie, Einbildungskraft und Beobachtungsvermögen geleitete Machen, durch das wir Lernen und Erkennen. Es ist das Machen, mit dem wir die Welt und uns selbst verstehen lernen und Wissen erwerben. Das Machen ist eine Voraussetzung des Denkens.« Otl Aicher

Wir sind als Gestalter stets dem Druck ausgesetzt »Neues« schaffen zu müssen. Das gewohnte Gestalten, Zeitdruck und fehlender Mut hindern uns daran, Außergewöhnliches hervorbringen zu können. Phasen der Ideenarmut sowie innere Blockaden wirken der Kreativität zusätzlich entgegen.

»machen, machen, machen« befasst sich mit dem unausgeschöpften Potenzial, das in jedem Gestalter schlummert. Ziel war es eine Methode zu entwickeln, die dem Gestalter in Situationen der Angst vor dem weißen Blatt sowie der gestalterischen Ideenarmut ein befreiendes Werkzeug ist. Im Laufe der Recherche bestätigte sich, dass sehr gute Gestaltung auch auf bereits Vorhandenem basieren kann. Um das Vorhandene ganzheitlich für die Methode nutzen zu können, bezieht sich diese auf Designgeschichte seit Anbeginn der Moderne. Die bereits mehrfach getestete Methode folgt Erkenntnissen der Neurodidaktik, Kreativität durch abrufbares Wissen und vor allem durch Freude am Gestalten zu ermöglichen.

Betreuender Professor:
Prof. Andreas P. Bechtold
Prof. Brian Switzer

www.botlik.net